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Es war normalerweise ein Heimspiel für Weida . Da aber deren Platz unbespielbar war , der Jenaer aber relativ gut - einigte man sich , daß Spiel in Jena auszutragen .
Es war normalerweise ein Heimspiel für Weida . Da aber deren Platz unbespielbar war , der Jenaer aber relativ gut - einigte man sich , daß Spiel in Jena auszutragen .


==Spielbericht==
==Spielbericht==
'''Jena-Weida nur 1:0!'''
Der Fortgang der 2. Kriegs-Meisterschaft im Sportbereich Mitte ist zur Zeit nicht immer wie vorgesehen abzuwickeln und nur verhalten geht es in unserer Bereichsklasse vorwärts . So gab es auch am vergangenen Sonntag nur ein einziges Spiel . Eigentlich sollte dieses Punkttreffen zwischen Thüringen Weida und 1.SV Jena in Weida stattfinden . Da jedoch der dortige Sportplatz kaum bespielbar war , einigte man sich auf die Austragung des Kampfes um die Meisterschaft in - Jena ! Alle Achtung vor den Weidaer Kameraden , die sich noch in der Nacht zum Freitag damit einverstanden erklärten , das Rückspiel um Punkte auf des Gegners Platz auszutragen und sich damit aller Vorteile , die nun einmal ein Punktspiel zuhause in mancherlei Hinsicht bringt , zu begeben . Das zeugt auch von großem Vertrauen , das die Thüringen-Mannschaft besitzen muß , sich damit ohne weiteres in die " Höhle des Jenaer Löwen " zu begeben , bei dem dann die Vorteile des eigenen Platzes , der vertrauten Umgebung und des sie unterstützenden und anfeuernden Publikums liegen . Wäre eine solche sportliche Auffassung und kameradschaftliche Handlungsweise , wie sie damit Thüringen Weida zeigte , früher möglich gewesen ? Nein . Im nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen ist doch ein anderer Geist verankert . Und den wollen wir pflegen . Thüringen Weida ging mit bestem Beispiel voraus !
2.000 Zuschauer in Jena hatten deshalb auch für die Weidaer Mannschaft viel Sympathien und behielten sie auch während des Kampfes und nach dem Spiel , das in bestem kameradschaftlich - ritterlichen Geiste durchgeführt wurde . Beiden Mannschaften gebührt dafür Lob uns Anerkennung !
Im ganzen zeigte das Jenaer Spiel , daß der 1.SV Jena , obwohl er den National-Linksaußen Gärtner wieder eingebüßt hat , nichts von der bisherigen Spielstärke verloren hat und im weiteren Kampf um den Titel eine entscheidende Rolle spielen wird . Die Jenaer zeigten nach wie vor ein reifes Mannschaftsspiel , das immer zu großen Leistungen fähig ist . Wir werden bald weiter darüber hören . Denn Jena ist auf und dabei , auch in diesem Jahre den Mitte-Meistertitel zu erringen .
Torschütze : Ullrich (Kopfball)
Bericht von Rudolf-Otto. im Kicker vom 4. Februar 1941
==andere Spiele==
(02.02.1941)
* CV Magdeburg : SC Apolda - Ausfall
(09.02.1941)
* VfL 96 Halle : SV 05 Dessau - Ausfall
* SC Apolda : 1.SV Gera - Ausfall
* SpVgg Zeitz : CV Magdeburg - Ausfall

Aktuelle Version vom 3. Juni 2025, 10:07 Uhr

Spieldaten
Wettbewerb Gauliga Mitte, 12. Spieltag
Saison Saison 1940/1941, Rückrunde
Ansetzung FC Thüringen Weida - 1. SV Jena
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena
Zeit So. 02.02.1941
Zuschauer 2.000
Schiedsrichter Schulz (Zeitz)
Ergebnis 0:1 (0:0)
Tore
  • 0:1 Ulrich (75.)
Andere Spiele
oder Berichte

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Aufstellungen

Jena
Patzl
Schipphorst , Schüßler
Malter , Beckert , Werner
Bachmann , L. König , Bernhardt , Ulrich , Gans

Trainer : Kretschmann


Weida
Pabst
Fischer , Bilke
Puchta , Morgen , Findeisen
Zimmermann , Böttcher , Biehlmeier , Mach , Semmer

Trainer: ?

Bemerkung

Es war normalerweise ein Heimspiel für Weida . Da aber deren Platz unbespielbar war , der Jenaer aber relativ gut - einigte man sich , daß Spiel in Jena auszutragen .

Spielbericht

Jena-Weida nur 1:0!

Der Fortgang der 2. Kriegs-Meisterschaft im Sportbereich Mitte ist zur Zeit nicht immer wie vorgesehen abzuwickeln und nur verhalten geht es in unserer Bereichsklasse vorwärts . So gab es auch am vergangenen Sonntag nur ein einziges Spiel . Eigentlich sollte dieses Punkttreffen zwischen Thüringen Weida und 1.SV Jena in Weida stattfinden . Da jedoch der dortige Sportplatz kaum bespielbar war , einigte man sich auf die Austragung des Kampfes um die Meisterschaft in - Jena ! Alle Achtung vor den Weidaer Kameraden , die sich noch in der Nacht zum Freitag damit einverstanden erklärten , das Rückspiel um Punkte auf des Gegners Platz auszutragen und sich damit aller Vorteile , die nun einmal ein Punktspiel zuhause in mancherlei Hinsicht bringt , zu begeben . Das zeugt auch von großem Vertrauen , das die Thüringen-Mannschaft besitzen muß , sich damit ohne weiteres in die " Höhle des Jenaer Löwen " zu begeben , bei dem dann die Vorteile des eigenen Platzes , der vertrauten Umgebung und des sie unterstützenden und anfeuernden Publikums liegen . Wäre eine solche sportliche Auffassung und kameradschaftliche Handlungsweise , wie sie damit Thüringen Weida zeigte , früher möglich gewesen ? Nein . Im nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen ist doch ein anderer Geist verankert . Und den wollen wir pflegen . Thüringen Weida ging mit bestem Beispiel voraus !

2.000 Zuschauer in Jena hatten deshalb auch für die Weidaer Mannschaft viel Sympathien und behielten sie auch während des Kampfes und nach dem Spiel , das in bestem kameradschaftlich - ritterlichen Geiste durchgeführt wurde . Beiden Mannschaften gebührt dafür Lob uns Anerkennung !

Im ganzen zeigte das Jenaer Spiel , daß der 1.SV Jena , obwohl er den National-Linksaußen Gärtner wieder eingebüßt hat , nichts von der bisherigen Spielstärke verloren hat und im weiteren Kampf um den Titel eine entscheidende Rolle spielen wird . Die Jenaer zeigten nach wie vor ein reifes Mannschaftsspiel , das immer zu großen Leistungen fähig ist . Wir werden bald weiter darüber hören . Denn Jena ist auf und dabei , auch in diesem Jahre den Mitte-Meistertitel zu erringen .

Torschütze : Ullrich (Kopfball)


Bericht von Rudolf-Otto. im Kicker vom 4. Februar 1941


andere Spiele

(02.02.1941)

  • CV Magdeburg : SC Apolda - Ausfall


(09.02.1941)

  • VfL 96 Halle : SV 05 Dessau - Ausfall
  • SC Apolda : 1.SV Gera - Ausfall
  • SpVgg Zeitz : CV Magdeburg - Ausfall