1937/1938: 1. SV Jena - Schalke 04 3:4

Aus FCC-Wiki - Wiki vom FC Carl Zeiss Jena
Version vom 8. September 2025, 15:27 Uhr von Tn (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Spieldaten | Wettb = Gesellschaftsspiel | Saison = Saison 1937/1938 | Ansetz = 1. SV Jena - FC Schalke 04 | Ort = Stadion in Jena | Zeit = So. 03.10.1937 15:00 | Zusch = 20.000 | Schiri = Tölke (Erfurt) | Resul = 3:4 (1:3) | Tore = * 1:0 Bernhardt (1.) * 1:1 Kalwitzki (7.) * 1:2 Urban (25.) * 1:3 Gellesch (40.) * 1:4 Kalwitzki (51.) * 2:4 Paul (65.) * 3:4 Bernhardt (70.) | Links = }} ==Aufstellungen==…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Spieldaten
Wettbewerb Gesellschaftsspiel
Saison Saison 1937/1938
Ansetzung 1. SV Jena - FC Schalke 04
Ort Stadion in Jena
Zeit So. 03.10.1937 15:00
Zuschauer 20.000
Schiedsrichter Tölke (Erfurt)
Ergebnis 3:4 (1:3)
Tore
  • 1:0 Bernhardt (1.)
  • 1:1 Kalwitzki (7.)
  • 1:2 Urban (25.)
  • 1:3 Gellesch (40.)
  • 1:4 Kalwitzki (51.)
  • 2:4 Paul (65.)
  • 3:4 Bernhardt (70.)
Andere Spiele
oder Berichte


Aufstellungen

Jena
Paul Günther
Hermann Schüßler, Walter Hädicke
Hermann Malter, Heinz Werner, Fred Harthaus
Walter Bachmann, Max Rötschke (46. Heinz Kleinsteuber), Ernst Bernhardt, Walter Paul, Bernhard Schipphorst

Trainer : Josef Pöttinger

Schalke 04
Hans Klodt
Hans Bornemann, Otto Schweißfurth
Ernst Sontow, Rudolf Gellesch, Valentin
Ernst Kalwitzki, Fritz Szepan, Ernst Pörtgen, Adolf Urban, Willi Mecke

Trainer : Hans "Bumbes" Schmidt

Spielbericht

Noch schwerer (Spfr. Halle : Schalke 1:4) hatten die Mannen um Szepan in Jena zu kämpfen. Freilich sah es hier nicht nach einem einigermaßen günstigen Abschneiden der Aufgabe aus, als die Knappen nach ihrer 3:1-Halbzeitführung auf einen unverzeihlichen Fehler des Jenaer Tormanns Günther, der einen leichten Ball prallen ließ und Kalwitzki vor die Füße legte, einen weiteren Treffer markiert hatten. Doch Jenas Läuferreihe, in der der kleine Malter und der Nationalspieler Werner in besonders guter Spiellaune waren, sorgte durch prächtige Vorlagen in den Schalker Strafraum, daß es dort bald lichterloh brannte. Unter dem Jubel des für die Thüringer Universitätsstadt Rekordzuschauerzahl bedeutenden Publikums wurden den Schalkern noch zwei Treffer abgerungen. Schon glaubte alles an den Ausgleich, als Bachmann in denkbar günstigste Schußposition gelangte, in der Aufregung aber diese große Gelegenheit versiebte. Waren die Leute aus dem Kohlenpott auch in den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit ihren Gastgebern spielkulturell besonders stark überlegen, so waren anderseits die Schüler Pöttingers in allen übrigen Gefechtsphasen ein mindestens gleichwertiger Gegner. Auch in diesem Kampfe gab wieder die Spielerpersönlichkeit eines Szepan den Ausschlag, dessen Können das aller anderen Akteure hell überstrahlte.

(Leopold im Kicker am 5.10.37)