2025/2026 01. Spieltag: SV Babelsberg 03 - FC Carl Zeiss Jena 1:4

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Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 1. Spieltag
Saison Saison 2025/2026, Hinrunde
Ansetzung SV Babelsberg 03 - FCC
Ort Karl-Liebknecht-Stadion
in Potsdam
Zeit So. 27.07.2025 14:00 Uhr
Zuschauer 4.839
Schiedsrichter Michael Näther
Ergebnis 1:4 (0:3)
Tore
Andere Spiele
oder Berichte

Aufstellungen

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Babelsberg
Maximus Babke
Kenny Weyh (88. Luca Dahlke), Maurice Covic, Nino Lessel (46. Jeremy Postelt)
Jannis Lang, Tino Schmidt, Paul Roman Wegener (54. Luis Müller), Nils Schätzle, Gordon Büch
Samir Werbelow (70. Ardahan Yilmaz), Alexander Leon Georgiadi (70. Linus Queißer)
Trainer: Ronny Ermel
Trikotfarben
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Jena
Marius Liesegang
Malik Talabidi, Maxim Hessel, Sören Reddemann, Nils Butzen
Moritz Fritz (72. Maurice Hehne), Justin Schau
Patrick Weihrauch (81. Osazee Aghatise), Kevin Lankford (85. Marcel Hoppe), Alexander Prokopenko (81. Jona Kratzenberg)
Manassé Eshele (46. Timon Burmeister)
Trainer: Volkan Uluc

Spielbericht

FCC gelingt überzeugender Auftaktsieg

Mit 4:1 (3:0) setzt sich der FC Carl Zeiss Jena beim SV Babelsberg 03 durch und bringt hochverdient drei Punkte mit aus dem Karl-Liebknecht-Stadion nach Jena.

FCC-Trainer Volkan Uluc, der nach dem Weggang von zwölf Spielern und der Verpflichtung von acht Neuzugängen einen doch größeren Umbruch bewältigen musste als ursprünglich gedacht, ließ in Babelsberg in einem 4-2-3-1 spielen. Malik Talabidi agierte auf der Position des Linksverteidigers, während Maxim Hessel und Sören Reddemann die Abwehrzentrale bildeten. Mannschaftskapitän Nils Butzen spielte auf seiner angestammten Rechtsverteidigerposition. Davor agierten Moritz Fritz und Justin Schau in der defensiven Mittelfeldzentrale. Alexander Prokopenko und Kevin Lankford beackerten die offensiven Außenbahnen. Manassé Eshele war Jenas einzige nominelle Sturmspitze. Dahinter spielte Patrick Weihrauch zentral.

Der FCC begann – lautstark unterstützt von bemerkenswerten, knapp 1.300 Zeiss-Fans – mutig und setzte sich früh in der Hälfte der Gastgeber fest, die gegen hoch anlaufende und kollektiv pressende Jenaer große Mühe hatten. Die wohl beste Möglichkeit dieser Phase hatte Justin Schau, als er nach einer Chance, die sich aus einer erfolgreichen Pressingsituation ergab, den richtigen Moment des Abschlusses verpasste und Babelsberg bereinigen konnte (9.). Kurz darauf wurde Alexander Prokopenko wunderbar in die Tiefe geschickt, doch dieser legte sich den Ball im ersten Kontakt zu weit vor, so dass er im letzten Moment noch im Strafraum vom Ball getrennt werden konnte (11.). Die Nulldreier kamen kaum zum Luftholen. Jena drückte. Doch Babelsberg überstand die erste Viertelstunde schadlos und versuchte, immer mal wieder Nadelstiche zu setzen. Eine erste Schrecksekunde musste der FCC überstehen, als Sören Reddemann bei einem Klärungsversuch übel abgeräumt wurde und mit dem Gesicht aufschlug. Doch er berappelte sich – so wie auch der FCC, der unmittelbar nach Spielfortsetzung Eshele auf die Reise schickte, der vom Ex-Jenaer Maximus Babke im Tor der Babelsberger an der Strafraumgtenze gelegt wurde. Schiedsrichter Näther zeigte auf den Punkt und Babke Gelb. Den fälligen Strafstoß schoss der Gefoulte. Doch Manassé Esheles Schuss ins rechte Eck wurde von Babke zunächst gehalten. Kevin Lankford schaltete am schnellsten und verwandelte im Nachschuss ins linke hohe Eck zum hochverdienten 1:0 für den FCC (21.).

So verdient die Jenaer Führung war, so sehr weckte sie aber nun auch die Hausherren auf, die sich nun mehr zutrauten und nach einer knappen halben Stunde auch zu ihrer ersten Großchance kamen, als Werbelow auf der rechten Seite nach innen zog und dann frei mit links abzog – aber zu zentral und damit direkt auf FCC-Keeper Marius Liesegang, der parieren konnte (29.). Doch der FCC wackelte nur kurz: Zwei Minuten später klingelte es wieder im Babelsberger Kasten. Nils Butzen eroberte auf der rechten Seite den Ball und brachte unter Druck eine perfekte Flanke ins Zentrum, wo Manassé Eshele nur noch den Kopf hinhalten musste und zum 2:0 für Zeiss traf (31.). Doch der FCC musste wachsam bleiben. Fast mit dem Gegenzug dann wieder eine große Chance für die Nulldreier durch Georgiadi, der frei vor Liesegang zum Kopfball kam, Jenas Schlussmann aber nicht in Verlegenheit zu bringen vermochte. Das Spiel beruhigte sich etwas, wurde dafür auf den Trainerbänken hitziger. Nach einem robusten Einsteigen Esheles sprang die Babelsberger Bank auf, Daniel Frahn, jetzt Co-Trainer, kassierte zunächst Gelb und kommentierte diese Entscheidung, was ihm Gelb-Rot einbrachte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte der FCC, als Alexander Prokopenko einen hohen Ball von Moritz Fritz richtig einschätzte, in der Situation blieb und dann artistisch den Ball über Nulldrei-Keeper Babke ins Tor hob (45.). Mit dieser komfortablen Führung ging es dann auch in die Halbzeitpause.

FCC-Trainer Volkan Uluc nutzte die Pause, um mit Timon Burmeister einen neuen Mann in die Partie zu bringen - vermutlich eine taktische Maßnahme, um den gelb-rot-gefährdeten Manassé Eshele zu schützen, der in der Kabine blieb. Lankford rückte somit in die Sturmspitze, während Burmeister nun die rechte Außenbahn beackerte. Es blieb ein nahezu ruheloses Spiel. Für den SV Babelsberg 03 begann die zweite Halbzeit, wie sie besser nicht hätte starten können: Paul Wegener vollendete einen Angriff der Nulldreier von der rechten Seite nur vier Minuten nach Wiederanpfiff zum 1:3 (49.) und nährte so die Hoffnungen der Babelsbergfans, dass vielleicht doch noch etwas “gehen könnte”. Alexander Prokopenko hätte dann nur drei Minuten später fast auf 4:1 für den FCC gestellt, doch er traf nach sehenswerter Einzelaktion leider nur das Außennetz. Doch insgesamt war der FCC nun nicht mehr ganz so aggressiv gegen den Ball und versuchte nach dem 1:3, das Spiel mit mehr Ruhe zu kontrollieren. Aber torgefährlich blieb Jena dennoch. Nach knapp einer Stunde Spielzeit kombinierte sich der FCC wunderbar in den Strafraum der Babelsberger, wo Timon Burmeister nach erfolgreichem Doppelpass mit Kevin Lankford abzog. Doch seinen Schuss konnte Babke im Nulldrei-Kasten gerade noch entschärfen (59.). Kurz darauf hatte Alexander Prokpenko nach frechem Freistoß das 1:4 auf dem Fuß, ließ sich jedoch zu weit abdrängen. Maxim Hessel machte es dann eine Minute später besser, als er per Kopf zur Stelle war und das 4:1 für den FCC erzielte (62.). Der FCC blieb bis zum Spielende die beherrschende Mannschaft und hatte durchaus noch Möglichkeiten, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Doch letztlich blieb es beim auch in dieser Höhe verdienten 4:1-Auswärtssieg - gleichbedeutend mit einem Saisonauftakt nach Maß.