2025/2026 26. Spieltag: FC Carl Zeiss Jena - ZFC Meuselwitz 1:2

Aus FCC-Wiki - Wiki vom FC Carl Zeiss Jena
(Weitergeleitet von 2025/26 26)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Spieldaten
Wettbewerb Regionalliga, 26. Spieltag
Saison Saison 2025/2026, Rückrunde
Ansetzung FCC - ZFC Meuselwitz
Ort Ernst-Abbe-Sportfeld
Zeit Fr. 13.03.2026 19:00 Uhr
Zuschauer 6.607
Schiedsrichter Paul Drößler (Gotha)
Ergebnis 1:2 (0:0)
Tore
  • 1:0 Hessel (56., Elfmeter)
  • 1:1 Hansch (67., Elfmeter)
  • 1:2 Fischer (89.)
Andere Spiele
oder Berichte
Programmheft
als PDF

Aufstellungen

Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Jena
Marius Liesegang
Malik Talabidi, Sören Reddemann, Maxim Hessel (84. Marcel Hoppe), Nils Butzen
Moritz Fritz
Alexander Prokopenko (73. Nicolas Wähling), Patrick Weihrauch (73. Maurice Hehne), Kevin Lankford, Timon Burmeister
Emeka Oduah (73. Amar Suljic)
Trainer: Volkan Uluc
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Meuselwitz
Lukas Sedlak
Ben Nitschke, Felix Rehder (46. Luca Bürger), Hendrik Wurr, David Pfeil
Leon Schmökel
Christoph Pauling (79. Nick Seidemann), Rene Eckardt, Eric Stiller, Califo Balde (46. Luis Fischer)
Florian Hansch
Trainer: Georg-Martin Leopold

Spielbericht

Zeiss-Elf verzweifelt an ZFC-Keeper Sedlak und kassiert schmerzliche Niederlage

Trotz einer Vielzahl von Chancen - vor allem im ersten Spielabschnitt - musste sich unsere Zeiss-Elf dem ZFC Meuselwitz letztlich mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. Dabei gab sie ein Spiel aus der Hand, das sie nie und nimmer hätte verlieren dürfen.

Nach dem Sieg beim Klassenprimus am vergangenen Sonntag wollte der FCC nun auch gegen den ZFC Meuselwitz drei Punkte einfahren. Im 37. Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten musste Volkan Uluc auf Justin Schau wegen dessen zehnter gelben Karte verzichten. Für ihn startete Patrick Weihrauch. Außerdem begannen mit Alexander Prokopenko und Kevin Lankford die beiden Spieler, die zuletzt nach ihrer Einwechslung beim Sieg in Probstheida maßgeblichen Anteil am Erfolg unserer Elf hatten.

Die Hausherren schalteten sofort in den Angriffsmodus und erarbeiteten sich in den ersten fünf Minuten drei Ecken, die jedoch noch nicht den erwünschten Ertrag brachten. Emeka Oduah hätte unsere Farben nach 12 Minuten in Führung bringen müssen, als er sich schön durchsetzte und frei vor ZFC-Keeper Sedlak auftauchte, doch den Ball nicht im Tor unterbrachte. Der FCC blieb am Drücker und Oduah hatte die nächste Gelegenheit. Als er von links frei gespielt wurde, versuchte er, Sedlak zu überlupfen, doch der beim FCC ausgebildete Keeper war zur Stelle (21.). Zur Marke „Tor des Monats“ setzte dann Prokopenko an, als er einen zweiten Ball nach einer Ecke aus gut 25 Metern aufs Tor feuerte – wieder parierte Lukas Sedlak (25.). Anschließend setzte sich Oduah energisch durch und gab den Ball nach innen, Kevin Lankford schoss aus der Drehung – wieder Sedlak (32.). Eine Hereingabe von Burmeister verpasste Prokopenko nur knapp (34.). Die Mannschaft von Volkan Uluc steckte nicht auf – Fritz´köpfte eine Butzen-Flanke aufs Tor (38.), Lankford ebenfalls mit dem Kopf nach Flanke von Weihrauch (40.) - wieder Endstation Lukas Sedlak. Ein Kopfball von Lankford flog drüber (42.), eine flache Hereingabe von Prokopenko kann Lankford nicht entscheidend drücken (45. +1). Und da waren durchaus noch mehr Gelegenheiten, die es in anderen Spielen sicher in den Spielbericht geschafft hätten, doch das würde hier den Rahmen sprengen. Die Gäste kamen kaum aus der eigenen Hälfte, hatten aber durchaus gefährliche Konteransätze, etwa als Würr an Liesegang scheiterte (8.), oder bei Distanzschüssen von Pfeil (20.) und Pauling (32.). Doch der FCC hätte zweifelsohne 2:0 oder gar 3:0 führen können – vielleicht sogar müssen.

Die alte Fußballerweisheit „Wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür bestraft“ wird in der Halbzeit sicherlich in vielen Köpfen der 6.607 Zuschauer herumgespukt sein. Und sie sollten leider Recht behalten.

Der zweite Abschnitt begann verhalten. Nach einer Reihe stets gefährlicher Ecken der Gäste konnte der FCC sich befreien und eine Flanke flog einem Meuselwitzer unglücklich gegen die Hand – Elfmeter! Nachdem zuletzt Sören Reddemann verschoss, trat nun Maxim Hessel an und verwandelte sicher zum hochverdienten 1:0 (56.). Im Gegenzug der ZFC fast mit dem Ausgleich – doch Marius Liesegang tat es seinem Gegenüber gleich und parierte großartig (58.). Der ZFC wurde nun aktiver und konterte erneut. Eine Hereingabe blockte Reddemann ebenfalls unglücklich mit der Hand, Schiedsrichter Paul Drößler entschied zurecht erneut auf Strafstoß und Florian Hansch verwandelte souverän zum Ausgleich (67.). Als Pauling dann von links auf den langen Pfosten flankte, hätten die Gäste durch Fischer sogar in Führung gehen können (69.). Der FCC war längst nicht mehr so druckvoll, wie noch im ersten Durchgang. Gelegenheiten boten sich dennoch: Oduah mit Problemen bei der Ballannahme, wodurch er freistehend nicht zum Abschluss kam (60.) und Burmeister, der von Talabidi eingesetzt wurde, aber beim Abschluss entscheidend gestört wurde (70.). Uluc warf alles nach vorn, die verdienten 3 Punkte sollten her. Doch der ZFC eiskalt: Fischer wurde in den Lauf geschickt, nahm den Ball volles Risiko volley und lies Liesegang keine Chance – 1:2 (89.).

Ein Spiel, das der FCC nie hätte verlieren dürfen, endete somit 1:2. Ein couragierter Auftritt und die wahrscheinlich stärkste Halbzeit der Saison mündete in einer Niederlage. So ist es dann eben im Fußball. Wer so viele Chancen liegen lässt, wird eiskalt bestraft. Die aufkeimende Hoffnung nach dem Sieg gegen LOK erhält damit einen erheblichen Dämpfer und Meuselwitz wird seinem Ruf als Angstgegner – auch wenn die Statistik im übrigen etwas anderes sagt – einmal mehr gerecht.