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Version vom 15. Januar 2025, 18:59 Uhr
| Spieldaten | |
| Wettbewerb | Gauliga Ostthüringen |
| Saison | Saison 1930/1931 Rückrunde |
| Ansetzung | 1.SV Jena : VfB Jena |
| Ort | Stadion des 1.SV Jena |
| Zeit | So 15.11.1931 |
| Zuschauer | 2.500 |
| Schiedsrichter | |
| Ergebnis | 4:2 |
| Tore |
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| Andere Spiele oder Berichte |
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Aufstellungen
- 1.SV
- Kleinsteuber , Werner
- VfB
Spielbericht

Da beide Jenaer Gauligavereine in der 1. Runde des Pokales ausgeschieden sind , kann man am 2. Pokalspieltag - das Punktspiel gegeneinander austragen .
Im Stadion des 1.SV Jena trugen die beiden Jenaer Vereine ihr zweites Verbandsspiel der Meisterschaftskämpfe 1931/32 aus . Mit welcher Spannung man diesem Ortstreffen entgegensah , bewies die große Besucherzahl , die 2,5 Tausend betragen hat . Die Fußballanhänger Jenas bekamen ein Ortsspiel zu sehen , das zwar hart und erbittert durchgeführt wurde , im allgemeinen aber anständig und ruhig verlief . Die Parteien waren auch bestrebt , ein schönes Spiel vorzuführen , was man besonders dem VfB in der ersten Halbzeit anmerkte . Seine Mannschaft konnte während dieser Zeit ihre wirklichen Fähigkeiten im Feldspiel zeigen . Die starke Läuferreihe sorgte für einen fast die ganze erste Halbzeit hindurch andauernden Druck , so daß der VfB diese Spielhälfte mit einem Feldspielvorteil für sich abschließen konnte . Leider gab die Stürmerreihe der VfB er wieder ein mäßiges Zeugnis ihres Schußvermögens ab . Daher kam es , daß bei einer teilweise so klaren Feldüberlegenheit nur ein Halbzeitstand von 1:1 erzielt wurde , der bei zu erwartendem Nachlassen im Tempo nicht gehalten werden konnte . Die Läuferreihe des 1.SV Jena konnte den Druck ihrer Gegenspieler während dieser Zeit nicht vermindern , besonders der Mittelläufer "schwamm" teilweise völlig und auch die Außenläufer zeigten nicht die gewohnten Leistungen . Eines trat aber schon in der ersten Spielhälfte klar zu Tage : Während man die Läuferreihen und die Verteidigungen beider Vereine für die Dauer des Kampfes als gleich stark ansehen mußte , trat die Ueberlegenheit der Stürmerreihe des Sportvereins bei ihren Angriffen klar hervor . Vor allem die rechte Seite Werner-Kleinsteuber war eine ständige Gefahr . Wohl konnte die VfB-Verteidigung gegen die Kombinationen der fünf SV-Stürmer mit Erfolg ankämpfen , nicht aber gegen ihr viel besseres Schußvermögen . Von dieser Fähigkeit gab besonders Werner eine Probe bei Verwandlung eines Strafstoßes von der 16-Meter-Linie aus kurze Zeit nach Beginn des Spiels . Solange die VfB-Stürmer nicht einen Bruchteil dieser Schußkraft oder wenigstens die Entschlußkraft zum Schuß gewinnen , werden sie weiter den Kürzeren ziehen , auch bei noch so gutem Feldspiel . Dann wird sich die gesamte Hintermannschaft vergeblich abmühen . Man denke nur an den letzten rasanten Alleingang des SV-Mittelstürmers , mit welchem Bombenschuß dieser abgeschlossen wurde . Gute Torschüsse sind die Seele vom Spiel , auch wenn der Torerfolg ausbleibt . Sie regen nicht nur die Zuschauer , sondern vor allem die eigenen Mitspieler zu weiteren Taten an . So war auch diesmal wieder für die Niederlage der VfB er allein die Stürmerreihe verantwortlich , während für den SV gerade diese den verdienten Sieg herausholte . Der VfB kam gleich zu Anfang aus einem Gedränge zum ersten Erfolg . Bei andauernder Feldüberlegenheit seiner Mannschaft brach aber die Stürmerreihe des SV immer wieder gefährlich durch , doch konnte gerade die rechte Seite von den glänzend ...