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| Spieldaten | |
| Wettbewerb | Gauliga Ostthüringen |
| Saison | Saison 1931/1932 Hinrunde |
| Ansetzung | VfB Apolda : 1.SV Jena |
| Ort | In der Goldenen Aue in Apolda |
| Zeit | So 29.11.1931 |
| Zuschauer | |
| Schiedsrichter | Schulz (VfB Leipzig) |
| Ergebnis | 0:3 (0:1) |
| Tore |
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| Andere Spiele oder Berichte |
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Anmerkung
Das Spiel war zuerst für den 27.9. angesetzt , dann aber wegen dem Auswahlspiel Ostthüringens wieder abgesetzt .
Aufstellungen
- Apolda
- Jena
- Großkopf
- Opatz , Heyer
- Grübner , Stannewitz , Rosenke
- Thier , Schüßler , Bachmann , Werner , Kleinsteuber
Spielbericht

In dem Spiel in Apolda standen sich zwei Gegner gegenüber , deren Rivalität stark zum Ausdruck kam , die aber durch den ausgezeichneten Leipziger Schiedsrichter Schulz (VfB) in ihren Grenzen gehalten wurde . Wir möchten nicht unterlassen , seine sachlich geschickte Spielleitung besonders zu betonen und heben nachdrücklichst die von ihm ausgehende Ruhe und Sicherheit als markantes Zeichen seines persönlichen Handelns auf dem Spielfelde hervor . Die Herausstellung des Apoldaer Mittelläufer Machts war die gerechte Strafe für grobe Unsportlichkeit .
Das Spiel stand die größte Zeit unter der Feldüberlegenheit von Jena . Klare Torgelegenheiten wurden besonders in der ersten Halbzeit ausgelassen . Die linke Sturmseite zeigte während dieser Zeit nur ein sehr schwaches Spiel . Durch diesen Ausfall kam auch in den Angriff kein geschlossener Zug . Die rechte Sturmseite wird in den ersten 30 Minuten im Zuspiel vernachlässigt , außerdem vom Gegner stark bewacht . Erst kurz vor Halbzeitschluß kommt nach schönem Eckball von Kleinsteuber der Ball zu Thier , dessen Flanke genau vor Werner liegt . Durch Kopfball verwandelt dieser zum ersten Tor für Jena . Dazwischen liegen auch einige sehr gefährliche Angriffe von Apolda , die knapp neben oder über das Tor gehen . Der Apoldaer Sturm verfügte indessen auch nur über sehr wenig Zusammenhang , so daß das Spiel recht arm an spannenden Momenten blieb . Mit Strafstößen war es dagegen reich versehen . Die zweite Halbzeit wurde temperamentvoller von beiden Seiten durchgeführt . Apolda drängt zunächst stark nach dem Ausgleich . Wie Jena in der ersten Halbzeit , verpaßt bei Apolda die linke Seite mit Klören zwei große Chancen . Jena macht sich sehr bald wieder frei und gibt das Heft nicht mehr aus der Hand . Rosenke muß nach 20 Minuten verletzt ausscheiden . Kurz darauf ist Apolda wegen der an Grübner begangenen Unsportlichkeit auch um den elften Mann geschwächt . Der Sportverein setzt sich besser durch und erzielt durch Bachmann nach vorausgegangener schöner Vorarbeit von Stannewitz ein unhaltbares zweites Tor . Apolda sieht sich geschlagen und verfällt vollkommen dem Spiele Jenas . Das dritte Tor folgt sehr bald dem zweiten Treffer durch Werner auf Flanke von Thier . Als besonderes Kennzeichen des Spieles bleibt die große Härte , der sich Apolda bediente . Rücksichtslos waren die Apoldaer besonders vor dem Jenaer Tore . In der Jenaer Mannschaft gefiel ganz besonders der junge Mittelläufer Stannewitz , der ein ausgezeichnetes Spiel lieferte . Kleinsteuber-Werner-Bachmann waren die Triebfedern des Sturmes . Sehr zuverlässig spielte Opatz in der Verteidigung . Schwere Sachen hatte Großkopf nicht zu halten .
Aus dem Bericht von E. Pr. im Jenaer Volksblatt vom 30.11.1931
Spiele
29.11.1931
- VfB Apolda : 1.SV Jena 0:3
- VfB Oberweimar : Richthofen Weimar 3:4
- VfB Rudolstadt : SC Apolda 4:3
- VfL Saalfeld : SV Kahla 6:1